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Themen

Herausgeber

Stiftung Deutsches Hygiene-Museum

Sammlungsschwerpunkte

  • Geschichte des Deutschen Hygiene-Museums, insbesondere Ausstellungstätigkeit ab 1911
  • Architekturgeschichte des Museums ab 1927
  • Internationale Hygiene-Ausstellungen 1911, 1930/31
  • Nachlass von Karl August Lingner (1861-1916), Gründer des Deutschen Hygiene-Museums
  • Geschichte der Gesundheitsaufklärung und Gesundheitspflege im Alltag, d.h. photographische Erfassung der Sammlungsbestände (Medien der Gesundheitsaufklärung und Alltagsgegenstände zur Körperpflege)

Umfang des Bestandes

  • ca. 3.500 Glasplattendiapositive (Lichtbildreihen)
  • ca. 20.000 Klb.-Diapositive (Lichtbildreihen)
  • ca. 20.000 Papierpositive (verschiedene Formate)
  • ca. 60.000 Negative (verschiedene Formate)

Findmittel

Veröffentlichungen

  • Deutsches Hygiene-Museum Dresden, S. Roeßiger, Lichtbilder für die Volksaufklärung in: Rundbrief Fotografie, N.F. 24/15. Dezember 1999, S. 24-27
  • Bethke, Berit: Sichtbare Spuren - Spuren der Sichtbarkeit: Betrachtungen zur hygienischen Volksbelehrung in der Weimarer Republik anhand von Lichtbildtreihen des Deutschen Hygiene-Museums.
    Magisterarbeit, Leipzig 2007

Geschichte der Sammlung

Seit seiner Gründung im Jahr 1912 steht der Mensch im Zentrum der Arbeit des Deutschen Hygiene-Museums, wobei die inhaltliche Ausrichtung des Museums in seiner über 90jährigen Geschichte häufig wechselte. Viele Objekte des Museums, die im 20. Jahrhundert als Ausstellungs­objekte und Lehrmittel weltweit begehrt waren und heute zum Samm­lungsbestand gehören, dokumentieren rückblickend das Zusammenspiel oder auch die Ausein­ander­setzung mit den jeweiligen zeittypischen Körper- und Men­schen­bildern. Auch die Fotosammlung, zu der etwa 100.000 Fotografien (Originalabzüge, Diapositive, Negative etc.) zählen, zeichnet diese Geschichte eindrucksvoll nach.

Größtenteils handelt es sich dabei um klassische Gebrauchsfotografie, deren Urheber namentlich kaum bekannt sind. Es sind Dokumentationsaufnahmen, aber auch inszenierte Aufnahmen und Fotocollagen, die sich mitunter an der Schnittstelle zur Kunst bewegen. Dazu gehören zum Beispiel 3000 Glasplatten­diapositive, die in der museumseigenen Lichtbildstelle in den 1920er und 1930er Jahren als Vortrags­material zu den verschiedensten Themen im Kontext von Gesundheit und Krankheit hergestellt wurden. Ebenso zählen die Fotodokumentationen von den Ausstellungen des Museums dazu u.a.m.

Die Fotosammlung beherbergt darüber hinaus Werke von namhaften Fotografen der Vergangenheit und Gegenwart. So porträtierte Hugo Erfurth den Gründer des Museums Karl August Lingner. 1989 fotografierte Stefan Moses die Konstrukteure der Gläsernen Figuren. Christian Borchert, Christine Starke, Günter Starke und Werner Lieberknecht dokumentierten mit ihren unterschiedlichen Handschriften Anfang der 1990er Jahre im Auftrag des Museums die maroden Zustände in städtischen Einrichtungen. André Rival und Olaf Martens arbeiteten Ende der 1990er Jahre assoziativ mit Objekten zur Körpergeschichte aus der Sammlung.

Ende 2005 konnten neue Sammlungsdepots bezogen werden. Auch für die  Fotosammlungen verbesserten sich die klimatischen Bedingungen erheblich.

Kontakt

Stiftung Deutsches Hygiene-Museum

Postanschrift 
Lingner-Platz 1
D-01069 Dresden
Besucheranschrift 
Lingner-Platz 1
D-01069 Dresden
Stadtplan 
Stadtplan
Öffentlicher Personennahverkehr 
Straßenbahnlinien 10, 13
(Deutsches Hygiene-Museum)
Straßenbahnlinien 1, 2, 4, 12
(Deutsches Hygiene-Museum)
Öffnungszeiten 
Di bis So, Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr
Mo geschlossen
Telefonnummer 
+49-351-4846-0
Faxnummer 
+49-351-4846202
Internetadresse 
www.dhmd.de
Cellon-Werkstatt

Cellon-Werkstatt, Herstellung Gläserner Menschen,ca. 1950


Dienstleistungen

  • Ausleihe (eingeschränkt) von originalen Bilddokumenten für Ausstellungen bzw. Anfertigung von Reprovorlagen/Druckvorlagen für Veröffentlichungen und wissenschaftliche Nutzungen

Die Nutzung von Bildvorlagen wird nach schriftlicher Antragstellung genehmigt.
Gebühren werden auf der Grundlage der Gebührenordnung des Deutsches Hygiene-Museums erhoben.

Benutzungsbedingungen

Recherchen sind nach vorheriger schriftlicher Anmeldung unter Angabe des Themas und des Verwendungszweckes möglich. Auf Grund des Erhaltungszustandes können Originale (Photos) nur im beschränkten Umfang vorgelegt werden. Ein Teil des Bestandes ist im Internet abrufbar:

Aktualisierungsstand: Dezember 2009

Ansprechpartner

Mitarbeiterin Sammlung

Marion Schneider

Telefonnummer 
+49-351-4846225

Leiterin Sammlung

Susanne Roeßiger

Telefonnummer 
+49-351-4846218