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20.11.2008

Wilfried Wiegand ist Honorarprofessor der TU Dresden

Am 3. Dezember, um 16.30 Uhr, findet im Nadler-Saal des Residenzschlosses (Haupteingang, 1. Stock) die Antrittsvorlesung von Herrn Prof. Dr. Wilfried Wiegand statt. Der Referent behandelt unter dem Titel „1839: Die Erfindung der Photographie und die Kunst der Romantik“ die scheinbare Diskrepanz zwischen dem neuen Medium der Photographie und der avantgardistischen Malerei der Romantik. Auf den ersten Blick scheint die Photographie mit ihren Möglichkeiten zur präzisen Wiedergabe im Widerspruch zu den etablierten Künsten zu stehen, in Wirklichkeit jedoch gab es eine ausgesprochen romantische Rezeption des neuen Mediums. Diese Wechselbeziehung zu untersuchen macht sich der Vortrag zur Aufgabe.

Wilfried Wiegand hat Kunstgeschichte bei Hans Kaufmann, Hans Sedlmayr und Wolfgang Schöne studiert und mit „Ruisdael-Studien“ zur Ikonologie der Landschaftsmalerei promoviert. Er war über viele Jahre Feuilletonchef und sodann Paris-Korrespondent der FAZ. Seit jeher galt seine Aufmerksamkeit Themen der Photographie und des Films, über die er wissenschaftlich und publizistisch gearbeitet hat. Im Jahre 2005 erhielt er den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Seit 2008 ist Wiegand Honorarprofessor am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden.

Veranstalter

TU Dresden, Philosophische Fakultät
Institut für Kunst- und Musikwissenschaft
Lehrstuhl für Kunstgeschichte

Postanschrift 
01062 Dresden
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