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11.02.2011 -

Auferstanden aus Ruinen …

In der Reihe „Dresden (er)lesen = Dresden (er)leben“ der Buchhandlung "Dresden Buch" referiert am 11. Februar 2010 Wolfgang Hesse über zwei Bildbände aus der unmittelbaren Nachkriegszeit, die bis heute vitale Ressourcen für Dresdner Erinnerungen an die Zerstörung der Stadt während des Zweiten Weltkriegs und an den Wiederaufbau geblieben sind.

Sie stehen für zwei kulturell und politisch unterschiedliche Herangehensweisen. Während Kurt Schaarschuch (Bilddokument Dresden 1933-1945, 1945) in konventionellen Bildgegenüberstellungen von Vorher und Jetzt den Verlust der alten Stadt beklagt, inszeniert Richard Peter (Dresden – eine Kamera klagt an, 1950) diesen Untergang als Grundlage des Neuen. Wiewohl 1949 aus der SED ausgeschlossen, konzipierte Peter – ganz auf Parteilinie – sein Buch als Argument der Politik des Kalten Kriegs. Auch fotografisch stehen beide Bücher gegeneinander: Schaarschuch in den Konventionen der Heimatschutz-Bildwelten der Zwischenkriegszeit, Peter in denen der Arbeiter- und Pressefotografie der späten 1920er und frühen 1930er Jahre Jahre, die er sich als Aktivist der KPD-Vorfeldorganisation „Vereinigung der Arbeiter-Fotografen Deutschlands“ angeeignet hatte.

Heutiges und künftiges Gedenken an die Katastrophe der Stadt setzt die Auseinandersetzung mit solchen erinnerungsformenden Bildwelten voraus.

Lesung
11. Februar 2011, 19.00 Uhr

Veranstalter

DRESDEN BUCH

Dr. Thorsten Tonndorf

Besucheranschrift 
QF Passage an der Frauenkirche
Untergeschoss
Neumarkt 1
01067 Dresden
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Gebühren 
Reservierung per Telefon
oder Mail empfohlen
5 EUR
(Seniorenakademie 3 EUR)
Telefonnummer 
+49-351-4164171
Internetadresse 
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