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Lokale und regionale Netzwerke

Alltagshilfen und Zukunftschancen

In Braunschweig fand – organisiert von der Stiftung NORD LB/ÖFFENTLICHE – am 22./23. Mai 2003 ein Workshop statt.
Titel: Photographie und Neue Medien als regionales Profil. Modelle der Vernetzung und Kooperation für Braunschweig und die Region. Ziel war und ist es, in Braunschweig und der umliegenden Region eine produktive Kooperation der im weitesten Sinn mit Photographie befaßten Institutionen unter wissenschaftlichen, künstlerischen, technischen, sammlerischen und allen anderen möglichen Aspekten zu erreichen.

Wolfgang Hesse, Braunschweig

Für eine Kultur der Photographie

Ihre eigenen Erfahrungen und die aus anderen Regionen zeigen: Der immense Boom photographischer Ausstellungen in den letzten Jahren und auch die Zunahme von Tagungen wie dieser darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Verhältnisse noch weit davon entfernt sind, gut genannt werden zu können. Daher geht es darum, gemeinsame fachliche Interessen, Notwendigkeiten und Möglichkeiten zu verbinden mit dem Durchsetzbaren und Öffentlichkeitswirksamen. Die Aussichten hierfür sind m.E. gerade bei der Photographie als weit verbreiteter Kulturtechnik gut, Photoausstellungen erfreuen sich größter Beliebtheit, und Photographien gibt es überall — auch über den Kreis der hier versammelten Institute hinaus. Darin liegt eine große Chance. Sie wahrzunehmen ist um so wichtiger, als wir bei Lichte betrachtet — trotz des großen öffentlichen Interesses und aller Erfolge der vergangenen 30 Jahre — immer noch erst am Anfang einer zu entwickelnden Kultur des Umgangs mit Photographie stehen. Und dies in jeglicher Beziehung, nämlich:

  • was die Ausbildung in allen beteiligten Berufsgruppen,
  • was die konservatorischen Belange,
  • was die Herausbildung professioneller Strukturen,
  • was die öffentliche Diskussion der Inhalte, Methoden und Praxen
angeht.

Probleme und Lösungsbewußtsein

Dabei ist es nicht in erster Linie die finanzielle Situation der Sammlungen, die das Haupthindernis darstellt, auch wenn es letztlich dann immer wieder um Finanzierungen gehen wird. Es ist viel mehr eine Frage des Problembewußtseins und des Lösungswillens von uns selbst.

Es sind Fragen der

  • Bewertung von Photographie als kulturhistorischem Dokument,
  • Erforschung ihrer Bedeutung in ästhetischer Hinsicht,
  • Kenntnisse über ihre materielle Fragilität und entsprechender Schutzmaßnahmen,
  • Entwicklung innovativer Ausstellungskonzepte und Präsentationsformen,
  • Vermittlung an ein aufgrund eigener Erfahrungen kompetentes Publikum,
  • Kooperationen über Institutionengrenzen hinweg,
  • Institutionalisierung von Photographie im museal
  • archivalischen Kontext und schließlich
  • der Verknüpfung der bisher bestehenden Initiativen.

Um mit den Einschränkungen zu beginnen, möchte ich einige Facetten aufzählen, die den Stand der Dinge skizzieren können, und hierbei auch einige Punkte benennen, die aus meiner Sicht praxisleitend sein können: Es gibt in Deutschland trotz positiven Ansätzen immer noch keine mit einer eigenständigen Dozentur/Professur ausgestattete und in einem spezialisierten Curriculum voll entwickelte Ausbildung im Bereich Photorestaurierung. Die Ausbildungsinstitute der Hochschulen und Fachhochschulen etwa der Museologie, Volkskunde, der Kunstgeschichte, der Geschichte beginnen eben erst mit regelmäßigerer Auseinandersetzung mit der Photographie, wiewohl es bereits seit Anfang der 80er Jahre schon Ansätze zu einer intensiveren wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Medium gibt. Doch tut sich nun einiges, und wir werden sehen, wie weit es trägt: Neben einigen Lehraufträgen an Universitätsinstituten existiert seit 1994 in Essen der Lehrstuhl für Geschichte und Theorie der Photographie, es hat in diesem Jahr erstmals eine eigenständige Sektion Photographie auf dem Kongreß des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker in Leipzig gegeben, und im Rahmen der Diskussionen über eine zu etablierende "Bildwissenschaft" spielt auch die Photographie eine Rolle; die Kommission Fotografie innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde ist in Gründung, und auch in einigen historischen Instituten gibt es Bewegung.

Dabei kommt regionalen Zusammenschlüssen, dem aktiven Austausch über fachliche und damit verbundene kulturpolitische Fragen in diesem Sektor der Sammlungsarbeit sowie der öffentlichen Kommunikation hierüber eine unvermeidliche Bedeutung zu: Sie können Motoren einer künftigen Entwicklung sein, da sie aus der jeweiligen Praxis einzelner Institutionen für eine gemeinsame Praxis verschiedener Kooperationspartner agieren. Aus meinen Erfahrungen mit der 1989 in Baden-Württemberg gegründeten Arbeitsgruppe "Fotografie im Museum" des dortigen Museumsverbands, in Kenntnis der Praxis der wenig später etablierten Gruppen in Berlin und Hessen und gegenwärtiger Praxis in Dresden möchte ich daher über Aspekte und Argumente sprechen, die eine solche Praxis begründen helfen können. Sie kommen zu dem Faszinosum der künstlerischen Photographie oder den vielfach signifikanten Merkwürdigkeiten in den nicht als Kunst intendierten Bildschöpfungen hinzu:

Leitgedanken

1. Als technisches Medium tritt Photographie, als Leitfossil der Industrialisierung und Chemisierung der Warenproduktion wie der Sichtweisen auf die Welt der Moderne, überall und massenhaft auf. In dieser Massenhaftigkeit drückt sich somit einerseits ein Charakteristikum des Mediums aus — was nicht zuletzt auch mit anderen Faktoren zusammen, wie etwa dem zentralperspektivischen Naturalismus der Darstellungen oder der Verbreitung des Selbstphotographierens als Kulturtechnik, den großen Erfolg beim Publikum erklärt; andererseits verursacht gerade dies erhebliche Probleme inhaltlich-methodischer, technischer, organisatorischer und finanzieller Natur.

2. Die mit Museen und Archiven verbundenen Fachwissenschaften und Ausbildungsgänge befassen sich immer noch zu selten und unsystematisch mit Photographie. Hierbei kann es m.E. nicht darum gehen, nur Einzelwerke herauszuheben und so gewissermaßen durch Angleichung der Photographie an andere Künste den Anschluß zu gewinnen. Gerade die Massenhaftigkeit hat eigene Qualität, die respektiert, gesammelt, erforscht, gezeigt werden muß — vielleicht gerade in koordinierter, aber arbeitsteilig von unterschiedlichen Instituten betriebenen Form.

3. Abgegrenztes Spezialistentum und gegenseitiges Nichtwissen führen dazu, daß Bildleistungen, Bildtechniken und Bildapparaturen allzu selten produktiv aufeinander bezogen werden: Eine in der Fotoausstellung aufgestellte Kamera sagt zunächst einmal noch gar nichts über sich und die mit ihr entstandenen Bilder, wenn nicht ihr Werkzeugcharakter analysiert und die Bilder als Produkte charakterisiert werden. Hier v.a. sehe ich immensen Forschungsbedarf, empirisch wie theoretisch, und eine große Chance für interdisziplinäre Projekte. Das Publikum würde auf völlig neue Weise erreicht, an Interessen gepackt, auf eine neue Kulturgeschichte aufmerksam gemacht.

4. Die Integrität der negativen oder positiven Originale als geschichtsgeladene Zeugnisse ist auf vielerlei Weise bedroht: Vielfach werden Photographien immer noch unter katastrophalen Bedingungen aufbewahrt und sind schlecht erschlossen, oder sie werden nur selektiv behandelt. Dem konservatorischen Aspekt kommt allein schon deshalb eine zentrale Funktion zu, weil von ihm abhängt, ob und was überhaupt — unabhängig von aller inhaltlichen Bedeutungszuweisung — für die Gegenwart erhalten und in die Zukunft überliefert werden kann. Hier hilft auch die Bilddigitalisierung nur teilweise weiter, indem sie die Erschließung erleichtert, nicht aber die Bestandserhaltungsprobleme der Originale löst. Die Sorge um die Bestandserhaltung und die Bemühungen um eine sinnvolle Erschließung sind denn auch die Motoren, die in den einzelnen Sammlungen wie auch in der Kooperation alles übrige mitziehen und die einfachste wie breiteste gemeinsame Plattform unterschiedlicher institutioneller und persönlicher Interessen in den Arbeitsgruppen darstellen, die sich seit Ende der 80er Jahre um die Veränderung der Lage bemühen.

5. Eine zentrale Aufgabe zur Verbesserung der präventiv konservatorischen Bestandsarbeit ist es, kontinuierlich Selbststudium zu betreiben, um Orientierungswissen in allen sammlungsrelevanten Fragen zu beschaffen und zu systematisieren. Wissen bedeutet hierbei nun allerdings nicht, alles selbst tun zu wollen — was gerade bei Fragen der Restaurierung verhängnisvoll wäre —, sondern Grenzen eigenen Handelns zu bestimmen und entsprechende professionelle Unterstützung zu organisieren. Dieses Selbststudium kann und muß auf den vorliegenden und unterschiedlichen Qualifikationen der Beteiligten aufbauen, es ist sowohl Inhalt wie Integrationsmoment für die regionale Kooperation.

6. Diese Feststellung ist deshalb wichtig, weil sie wiederum auf ein weiteres Prinzip der Arbeit verweist: sie wird um so erfolgreicher sein, desto mehr sie auf interdisziplinäre Kooperation aufbaut. Photographen, Archivare, Sammler, Museologen, Dokumentare, Kulturwissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, Restauratoren, Informatiker, Künstler bringen Vorkenntnisse und Interessen ein, die in ihrer Bündelung produktiv sein werden. Gerade bei einem in seiner Existenz, Gestalt, Produktion und Wirkung derart von zugleich technischen wie ästhetischen und alltagsbezogenen Parametern bestimmten Medium wie der Photographie ist solch unhierarchischer Austausch um so unabdingbarer und eröffnet vielfältige Erkenntnis- und Handlungswege in bestandserhaltender wie auch in inhaltlicher und ästhetischer Dimension.

7. Die Gruppe wird nach aller Erfahrung wesentlich vom Engagement Einzelner leben. Sie müssen von ihren Instituten getragen werden. Die zu errichtende Arbeitsgruppe braucht darüberhinaus eine organisatorische und rechtliche Struktur, z.B. als Arbeitsgruppe eines Verbandes oder als eigenständiger e.V., etwa um Zuschüsse erhalten und Finanzen verwalten zu können. Zugleich muß die Gruppierung als Spezialistengruppe für sich funktionieren, eine fachbezogene, photographische und auf diesen Punkt fokussierte Arbeit leisten. Nur dann kann sie Institutionenhürden zwischen unterschiedlichen Verbänden oder Disziplinen und Trägerschaften überwinden. Da Photographie aber nahezu alle Bereiche der Archiv- und Museumsarbeit durchzieht, ist sie auch ein ideales Bindeglied zwischen Sammlungstypen, Trägertraditionen, individuellen Fähig- und Eigenheiten. Die Erfahrungen in meiner Praxis waren gerade aus diesem Interessenpluralismus heraus überaus produktiv.

8. Als weiteres wichtiges Prinzip hat sich bewährt, Breitenarbeit zu betreiben. Und das heißt: Fragestellungen und Fortbildung nicht nur für Spezialisten aus den großen Häusern aus den Zentren zu entwickeln, sondern von, mit und für diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die — oft allein — in Instituten in kleineren Gemeinden ohne große Möglichkeiten zum fachlichen Austausch arbeiten und vor allem auch in allen möglichen inhaltlichen und technologischen Sektoren der Archiv- und Museumsarbeit arbeiten müssen und wollen. Zugleich wird sich eine solche Gruppe um die Kernkompetenz von engagierten Spezialisten aufbauen, um die herum sich weniger spezialisierte (aber gerade bei der Photographie um so legitimere) Interessen und Interessierte gruppieren können.

9. Bei aller Notwendigkeit, konzeptionell und auch theoretisch den Umgang mit Photographie in unseren Institutionen zu befördern: Bindeglied wird vor allem Praxisnähe in pragmatischen Fragen sein. Wissen für den alltäglichen Umgang mit den Sammlungen, Entscheidungswissen: Was kann man selbst, was müssen andere tun? Wo bekommt man Materialien her? Woher die notwendige fachliche Kompetenz? Inhaltlich und dem kollegialen Zusammenhalt förderlich ist es beispielsweise, unterschiedliche Sammlungen zu besuchen und an deren Beispiel — sei es nun schon zum Positiven gewendet oder noch im Problematischen behaftet — gemeinsam interessierende Fragen zu diskutieren. Da dies ggf. auch der photographischen Sammlung die mancherorts immer noch fehlende Beachtung innerhalb des eigenen Instituts verschaffen kann, ein nicht zu unterschätzendes Element der Entwicklungshilfe.

Schwerpunktprogramm

Aus dem Katalog des Möglichen möchte ich abschließend gewichten (daß sich dies in Abhängigkeit von den lokalen oder regionalen Ressourcen und persönlichen Interessen der Beteiligten verschieben kann, versteht sich aus der Sachlage):

a) Sammlungsverzeichnis Die notwendige Parität der Beteiligten könnte etwa in einem gemeinsam erarbeiteten Sammlungsführer ihren Ausdruck finden, wie dies in Bayern, Berlin, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt bereits zum Teil seit Jahren angestrebt wird und aber v.a. aufgrund von Finanzierungsproblemen bisher leider nicht erreicht werden konnte. Nukleus könnte eine Internetpräsentation der regionalen Gruppenmitglieder sein, wie sie in Dresden realisiert worden ist.

b) Konservatorisches Grundwissen Hier kreuzen sich ästhetische, technische, konservatorische, historische und Vermittlungs- Fragen: Photographie als technisches Medium eröffnet sich dem ästhetischen und historischen Verständnis ganz wesentlich in dem Maße, wie das Verhältnis von gesellschaftlichen, technischen und bildbezogenen Entwicklungen reflektiert werden. Zugleich sind Kenntnisse über die zahlreichen photographischen Verfahren eine der Basisfertigkeiten, die auch für die Erhaltung der Sammlungen grundlegend ist. Daher gehören Kurse in diesem Sektor, die eine möglichst gute Kenntnis der Verfahren, ihrer Identifizierung, ihrer Gebrauchsweisen und ihrer konservatorischen Anforderungen vermitteln, zu den prioritären Aufgaben einer solchen Gruppenarbeit.

c) Austausch und Weiterbildung Im Kennenlernen der gegenseitigen Interessen, Probleme und Projekte lernen alle voneinander: Sammlungsbesuche und Diskussion von Ausstellungskonzeptionen, Information über Datenbanklösungen und Fotorecht vermitteln zwischen den ungleichmäßig entwickelten Praxen in den beteiligten Instituten: Nahezu jeder hat auf diese Weise etwas Konstruktives beizutragen — und, zur Beruhigung: Bei genauerem Hinsehen liegt (nahezu) überall etwas im Argen, so daß professionelle Demut angezeigt sein wird.

d) Organisatorisches Es gibt viel zu tun, und der Aufwand Kontinuität in die Arbeit zu bringen, eine funktionierende Struktur aufzubauen, Kontakt zu anderen AGs zu halten, die Fachlichkeit zu entwickeln und den sozialen Austausch innerhalb der Gruppe zu fördern — dies alles macht Mühe. Und bringt Erfolg. Soweit ich sehe, hat die Hessische AG (http://www.museumsverband-hessen.de) hier das differenzierteste Programm: Einen jour fixe, regelmäßige Sammlungsbesuche, ein Jahrestreffen und dazu noch Tagungen, doch auch die baden-württembergische Gruppe (http://www.museumsverband-bw.de) trifft sich regelmäßig baut derzeit einen Internetauftritt auf und ist immer wieder mit wichtigen Tagungen hervorgetreten. Wieviel sich wird realisieren lassen, hängt zuallererst vom Engagement der Kerngruppe ab, aber natürlich auch von finanziellen Ressourcen.
e) Öffentlichkeitsarbeit Allein schon dieser Austausch kann nur funktionieren, wenn es ein funktionierendes Informationssystem gibt, neben einer Kerngruppe und administrativem Support für die Organisation auf regionaler Ebene selbst — und, ebenso wichtig, eine überregionale Vermittlung, ein Instrument fachöffentlicher Diskussion. Rundschreiben bringt jede Gruppe heraus, um Treffen zu vereinbaren und den Kontakt zu halten. In Dresden haben die zwanzig örtlichen Fotosammlungen einen gemeinsamen Internetauftritt (http://photo.dresden.de) aufgebaut, der auch der Information nach außen dient (mit fast 30.000 Besuchern pro Jahr ein nicht zu unterschätzender Faktor der kulturellen Öffentlichkeit in der Stadt und über sie hinaus). Aus der Praxis der baden-württembergischen AG Fotografie im Museum hervorgegangen und bis heute von ihr herausgegeben ist die von mir verantwortlich redigierte Zeitschrift "Rundbrief Fotografie" (http://www.foto.unibas.ch/~rundbrief); sie verbindet die Arbeit in den Sammlungen mit aktueller Information über Schadensprävention, Restaurierung, Dokumentationsphotographie, Ausstellungskonzeptionen, Fortbildungsangebote, EDV-Fragen, einschlägige Literatur. Und auch die Handreichung "Faustregeln für die Fotoarchivierung", auf die ich hier durchaus in werbender Absicht hinweisen will und die das Grundwissen im fotokonservatorischen Sektor zusammenfassen, entstanden aus dieser Arbeit und liegen nun in der vierten, wiederum vermehrten und verbesserten Auflage vor.

Zum guten Schluß

Eine Kultur der Photographie muß entwickelt werden, sie ist nicht selbstverständlich. Die Arbeit an der Bündelung des unterschiedlichen Fachwissens, der institutionellen Möglichkeiten, die Verbesserung des Zustands der Sammlungen sind Aufgaben großer öffentlicher Bedeutung. Doch braucht vielerorts die Photographie auch innerhalb der Sammlungen aktive Fürsprecher, die wiederum Unterstützung von außen brauchen werden, um Gewicht (und Mittel) in der internen Konkurrenz um die knappen Ressourcen zu bekommen. Nach innen wie nach außen, für die Objekte wie für eine entwickelte Arbeit mit ihnen also sind Netzwerke nötig: Die Erfahrung zeigt, daß sie nützlich sind.
© Wolfgang Hesse

Autor

Wolfgang Hesse
Redaktion Rundbrief Fotografie

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Arbeitsgruppen-Kontakte

Basel

Arbeitsgemeinschaft der Landesbildstellen

c/o Markus Bugbee

Memoriav (Schweiz)

Arbeitsgruppe Fotografie Sachsen-Anhalt

c/o Herrn T.O.Immisch

Deutsche Gesellschaft für Photographie

Sektion Geschichte und Archive
c/o Dr. Andreas Krase

Neue Photographische Gesellschaft in Sachsen e.V.

Dr. Hans-Ulrich Lehmann

Fachgruppe Fotografie im Hessischen Museumsverband

c/o Petra Rau

AG Fotografie im Museum Baden-Württemberg

c/o Dr. Dina Sonntag

Landesstelle für die Nichtstaatlichen Museen in Bayern

c/o Dr. Wolfgang Stäbler

Dresdner Arbeitskreis Photographie

c/o Katrin Tauscher

Fachgruppe Fotografie im Landesverband der Museen zu Berlin

(auch Kommission Fotografie in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde)
c/o Dr. Irene Ziehe

Arbeitsgruppe Nordrhein-Westfalen

c/o Gerolf Schülke